Ausstellung 100 Jahre Rundfunk in Deutschland

Begonnen von Digger, 09:24 am Freitag, den 19. November 2021

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Digger

Zitat:

Geschichte des Hörfunks in Deutschland
Was heutzutage nichts Besonderes mehr ist, war vor über 100 Jahren eine Sensation: Am 22. Dezember 1920 spielten Reichspostmitarbeitende der Hauptfunkstelle Königs Wusterhausen bei Berlin ein historisches Weihnachtskonzert. Dies war die erste öffentliche Rundfunkaussendung in Deutschland.

2020 jährte sich das historische Konzert zum 100. Mal. Diese Ausstellung war zunächst im Museum für Kommunikation Berlin zu sehen und wird nun vom 26. November 2021 bis 28. August 2022 in Frankfurt/Main fortgesetzt. Sie beleuchtet Geschichte und Zukunft des ersten elektronischen Massenmediums der Welt. Beim Rundgang durch 100 Jahre Radiogeschichte in Deutschland begegnet man rund 250 Objekten, die von den technischen Grundlagen und den Anfängen des Rundfunks über dessen Rolle in der NS-Zeit bis zur Neuordnung im geteilten und dann wiedervereinten Deutschland erzählen.

37 Radio-Exponate werden von prominenten Radio- und Podcast-Stimmen vorgestellt. Die Besucherinnen und Besucher werden mit ON-AIR-Taschenempfängern durch den ,,Ausstellungsäther" geleitet und gehen per Autoradio auf eine Reise durch Deutschland. Außerdem erfahren sie, wie ein Radiostudio funktioniert: In der Sendekabine erstellen und moderieren sie ihr eigenes Radioprogramm oder schneiden ein Mix-Tape mit ihrer persönlichen Audio-Biografie. Zudem geht es in der Ausstellung um die Frage, welche Rolle das Radio in der Zukunft einnehmen könnte.

Über Öffnungszeiten und weitere Ausstellungen informieren die Veranstalter online.

Info Museum für Kommunikation Frankfurt/Main
https://www.mfk-frankfurt.de/besuch/

Quelle: https://www.funkamateur.de/nachrichtendetails/items/100OnAirFfm.html


Digger
Tradition bedeutet nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben des Feuers.

Am Mike Hartmut, 13HN958 / 13RF958
Mobil: Albrecht AE 6110 (AE5890EU),DV27T, DV27, DV lang, Eigenbau (J-Pole)
KF: AE 5890EU, Eigenbau (J-Pole)

DocEmmettBrown

#1
Zitat von: Digger am 09:24 am Freitag, den 19. November 20212020 jährte sich das historische Konzert zum 100. Mal. Diese Ausstellung war zunächst im Museum für Kommunikation Berlin zu sehen und wird nun vom 26. November 2021 bis 28. August 2022 in Frankfurt/Main fortgesetzt.
Danke für diesen sehr wichtigen Hinweis. Ich hoffe, daß ich das bis zu dem Zeitpunkt, wenn Covid-19 einen Besuch von Ausstellungen wieder zuläßt, nicht wieder vergessen habe.

Aber der Genderdoppelpunkt auf der Museumsseite, wo sie lauter Leute ohne Maske abbilden, ist ja scheußlich! Hier ohne diese Unmaskierten: https://www.mfk-frankfurt.de/on-air-100-jahre-radio/

Die Anlage in König Wusterhausen hatte ja einst das ganze deutsche Reich versorgt und zum damaligen Zeitpunkt gab's ja noch keine Röhren. Das heißt, die Radiohörerspinner (und etwas anderes waren sie damals nicht) mußten mit einer gefederten Nadel auf dem Pyrit oder Bleiglanz eine Stelle suchen, bei dem sich der Schottkyeffekt einstellt. Und dann noch die richtige Frequenz suchen, aber ohne digitalen Frequenzzähler. Vergleicht man das mit den heutigen durchdigitalisierten Empfängern, war das damals Abenteuer pur, bis man einen Sender in der Masse der damals noch gedämpften Schiffssender empfangen konnte.

Es würde mich mal interessieren, mit wieviel Watt König Wusterhausen einst sendete und ob DAB(+), wie heute ja immer gelogen wird, tatsächlich so viel Strom spart, wie immer behauptet wird. Zumal der Leistungsabschlag beim Sender beim Empfänger wieder aufgeschlagen werden muß, damit der Prozessor das Digiradio überhaupt dekodieren kann. Mit einer Knopfzelle ein UKW-FM-Radio betreiben, das geht bei DAB(+) nicht. Aber das ist jetzt themenfremd.

73 de Daniel